In der Corona-Krise müssen wir alle zusammenhalten - und das geht nicht ohne Alltagshelden! In der Corona-Krise: Muss ich Zwangsurlaub nehmen? Juli wäre eine Kündigung zum Monatsletzten nicht mehr möglich, da der Zeitraum zwischen dem Zugang der Kündigung und dem Kündigungstermin keine 28 Tage mehr ausmacht. Aufgrund des Virus bricht in vielen Betrieben der Umsatz ein. Alle Informationen und Hintergründe über die Pandemie. Arbeitgeber sind deshalb weiterhin frei, unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Das bedeutet, dass der Kleinbetrieb keinen Kündigungsgrund braucht. Vorerst gilt: Die Corona-Krise selbst ist kein Kündigungsgrund. Der Zusammenhang zwischen der COVID-19-Pandemie und der Nichtleistung ist glaubhaft … Ist das rechtens? 1. Ein Vorgehen gegen eine Corona-Kündigung ist sinnvoll, es sei denn, man ist erst kurze Zeit oder in einem Kleinbetrieb beschäftigt. Viele wurden in den Zwangsurlaub geschickt. Wann eine Kündigung rechtswirksam ist. Die Corona Krise hat aktuelle Auswirkungen auf bestehende Arbeitsverhältnisse. Nach dem Kündigungsschutzgesetz muss eine Kündigung sozial gerechtfertigt sein - nur dann ist sie rechtswirksam. sittenwidrig sein. Das gilt auch für kleinere Unternehmen. Ja, diese Möglichkeit besteht grundsätzlich. Gibt es auch längere Fristen? Wir helfen Ihnen, bei einer betriebsbedingten Kündigung eine maximale Abfindung herauszuholen. Wenn denn der Arbeitgeber überhaupt zu einer Kündigung berechtigt ist, d.h., wenn er einen betriebsbedingten Kündigungsgrund, wie beispielsweise die Schließung einer Filiale auf Dauer hat, muss er trotzdem die Kündigungsfrist einhalten. Dabei ist die Corona Kündigung zuerst einmal eine ganz normale Kündigung des Arbeitsverhältnisses.Das Coronavirus kann dabei sowohl Auslöser als auch Grund für die Kündigung … Verbot treuwidriger Kündigung Die Kündigung darf nicht auf willkürlichen oder sachfremden Motiven beruhen. Auch hier bestehen aber keine grundsätzlichen Unterschiede zu betriebsbedingten Kündigungen in anderen Fällen, wenn das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist (mehr als 10 Mitarbeiter im Betrieb und länger als 6 Monate beschäftigt). Und wenn so eine Entscheidung getroffen wird und dadurch Arbeitsplätze verloren gehen, wäre das ein Grund für eine betriebsbedingte Kündigung. Das Kündigungsschutzgesetz gilt dort zwar nicht. Arbeitsrechtler Silvio Lindemann aus Dresden klärt uns auf. Möchte der Arbeitnehmer selbst das Arbeitsverhältnis beenden, muss er die Kündigungsfrist beachten und die Kündigung schriftlich einreichen. Da eine Corona-Erkrankung in der Regel zwei Wochen nicht überschreitet, wäre eine krankheitsbedingte Kündigung in diesem Fall mit großer Sicherheit unwirksam. Gerade dann, wenn keine Besuche beim Anwalt vor Ort möglich sind oder der Arbeitnehmer unter … MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | ab 30.03.2020. Aber ist eine bereits bestehende Erkrankung oder die abstrakte Gefahr einer Ansteckung ein hinreichender Kündigungsgrund? Wichtig dabei ist immer, dass die Entscheidung, d.h. der betriebsbedingte Kündigungsgrund, nicht nur vorübergehend, sondern endgültig und auch ernsthaft ist. In Kleinbetrieben, d.h. in Betrieben mit maximal zehn Arbeitnehmern, hat der Arbeitgeber ein relativ freies Kündigungsrecht. Eine zulässige Arbeitsverweigerung kommt bspw. 1 KSchG, der die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes (KschG) in Abhängigkeit von der Anzahl der Beschäftigten bestimmt. Arbeitnehmer die während der Corona-Krise von einer scheinbar unrechtmäßigen Kündigung betroffen sind, sollten sich umgehend bei einem Experten informieren. Kommt es zu einer Kündigung, weil man von seinem Leistungsverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hat, muss der Arbeitnehmer im Kündigungsschutzverfahren begründen, warum es keine Möglichkeite gegeben hat, die Arbeit fortzusetzen. Eine Kündigung sollte für den Arbeitgeber stets das letzte Mittel der Wahl sein. Die Corona-Krise bestimmt schon lange unseren Alltag. ... Im sog. Kleinbetriebe im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes sind solche mit bis zu 10 Mitarbeitern. Es ist keine gute Idee wegen der Ansteckungsgefahr, oder der fehlenden Kinderbetreuung, der Arbeit unentschuldigt fern zu bleiben. Silvio Lindemann ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und beantwortet bei MDR SACHSEN Fragen, Coronavirus in Sachsen: Nachrichten, Service, Hintergründe, Der Mitteldeutsche Rundfunk ist Mitglied Er braucht dann gerade nicht einen der obigen Gründe, sondern kann aus beinahe jedem Grund kündigen. Es muss zudem eine negative Gesundheitsprognose vorliegen, die in der Regel nur bei Langzeiterkrankungen oder vielen kurzen Krankheitsphasen mit Entgeltfortzahlungspflicht für den Arbeitgeber einhergehen. Und derartig vorübergehende Erscheinungen, ob das nun Naturkatastrophen, Epidemien oder auch Wirtschaftseinbrüche sind, stellen für sich allein noch keinen ausreichenden Kündigungsgrund dar, weil sie eben nur vorübergehend und gerade nicht endgültig sind. An eine solche sind allerdings strenge Voraussetzungen geknüpft. Die aktuelle Corona-Krise und die damit verbundenen behördlichen Maßnahmen sind lediglich vorübergehender Natur, d.h. sind nicht endgültig. „Corona-Kündigung“? Der Arbeitgeber hat in manchen Fällen zwar mehr Flexibilität, dennoch muss er bestimmte Regeln einhalten. Das ist zulässig. ... so dass Corona-Kündigungen schwerpunktmäßig in diese Kategorie fallen dürften. Etwas anderes könnte sich dagegen ergeben, wenn die Corona-Erkrankung bei Ihnen zu Folgeschäden führt, die Ihre Arbeitsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen. 14.03.2020 2 Minuten Lesezeit (300) Die Corona-Pandemie betrifft jeden unmittelbar oder mittelbar. Allerdings sind sittenwidrige, diskriminierende oder gegen höherrangiges Recht verstoßende Kündigungen auch im Kleinbetrieb unwirksam. Das kann gerade bei langjährig Beschäftigten eine sehr lange sein. Doch unter welchen Voraussetzungen ist eine betriebsbedingte Kündigung rechtlich durchführbar? Ist allerdings eine Quarantäne behördlich angeordnet worden, müssen Sie keine Angst vor einer Kündigung haben. Juli muss dem Arbeitnehmer (oder dem Arbeitgeber) spätestens am 3. Auf einen Blick. Arbeitsrechtler Silvio Lindemann berät bei MDR SACHSEN, was jetzt rechtlich zu beachten ist. Sollte es gleichwohl zu der Kündigung aufgrund des Corona Virus kommen, so gibt es hinreichende Möglichkeiten, sich gegen die Kündigung zu wenden. Beispiel: Eine Kündigung zum 31. Die Corona Kündigung ist schon fast ein eigenständiger Begriff geworden und das innerhalb weniger Tage. Kündigung wegen Corona-Virus: geht das überhaupt. Wegen der Corona-Krise werden schon die ersten Kündigungen ausgesprochen. der, Zur Startseite von MDR Sachsen - Das Sachsenradio. Kündigt der Arbeitgeber aus Anlass einer Quarantäne, oder einer Corona-Infektion, kann das u.U. In einem Kleinbetrieb mit durchschnittlich weniger als 10 Arbeitnehmern besteht grundsätzlich ohnehin so gut wie kein Kündigungsschutz, d.h. hier ist eine Kündigung jederzeit denkbar und rechtlich selten angreifbar. Am 4. Bitte aktivieren sie dies in Ihrem Browser. Er ist Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das geht auch in Kleinbetrieben nicht. Im Einzelfall darf sich die Kündigung … Die aktuelle Corona-Krise schränkt natürlich das Kündigungsrecht des Arbeitgebers nicht ein. Arbeitgeber, die das Instrument der Kurzarbeit - aus welchen Gründen auch immer - derzeit nicht in Anspruch nehmen können, tragen sich mit dem Gedanken von betriebsbedingten Kündigungen. 3 S. 1 KSchG in Betracht. Nach Absatz 1 Satz 1 des Gesetzestextes soll der Vermieter eines Grundstückes oder von Räumen nicht allein aus dem Grund kündigen dürfen, weil der Mieter im Zeitraum vom 01.04.2020 bis zum 30.06.2020 trotz Fälligkeit die Miete nicht leistet, sofern die Nichtleistung auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht. Quelle: MDR SACHSEN/Rechtsanwalt Silvio Lindmann/in, Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN Aktuell laufen unsere Telefone heiß. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind Kleinbetriebe in der Regel als erste betroffen. Wir möchten Menschen vorstellen, die das Alltagsleben unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen aufrechterhalten. Diese Frage treibt viele um: Wenn ich spüre, dass mein Chef Kurzarbeit beantragen will, kann ich mich dann noch schnell krankschreiben lassen, um das volle Geld zu bekommen? Die Ausnahmesituation beschäftigt viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Juli zugegangen sein. In sog. Rechtsanwalt und NotarFachanwalt für ArbeitsrechtFachanwalt für Verkehrsrecht. Es ist also gut vorstellbar, dass die Corona-Krise ein Anlass für Kündigungen sein wird, aber der Betrieb sich nicht ausdrücklich darauf beruft, weil er eben keinen Grund für eine Kündigung benötigt. Allerdings hat er dann den Arbeitslohn weiter zu zahlen. Auch in solchen Kleinbetrieben gibt es e… Alles völlig unabhängig von Corona. Es gibt es zahlreiche Hilfsangebote in Zeiten des Coronavirus, vor allem über die sozialen Netzwerke. So können z.B. Sie möchten eine Abfindung? Dabei muss man wie immer zwischen Kleinbetrieben (bis zum 10 Mitarbeiter) und größeren Betrieben unterscheiden. Sonderkündigungsschutz besteht jedoch dennoch bei: Außerdem auch dann, wenn Kollegen aus solchen Gebieten zurückkehren. Kleinbetrieben (sieht dazu § 23 KSchG) ist eine ordentliche, d.h. fristgemäße Kündigung eines Arbeitsverhältnisses meist rechtlich kein großes Problem.Eine außerordentliche, fristlose Kündigung wird aber juristisch nicht in Betracht kommen. Seit Dezember 2019 kursiert ein neues Coronavirus. Daher ist der Arbeitgeber gehalten, sich zunächst Gedanken über Alternativen zu machen. Ihr Lohn wird während einer Quarantäne weitergezahlt und Sie müssen auch keinen Urlaubsanspruch verbrauchen. Wichtig ist, dass schnell gehandelt wird, da Fristen einzuhalten sind. Der behördlichen Anordnung sollten Sie daher in jedem Fall Folge leisten. Deshalb ist diesen besonders zu empfehlen, das Instrument der Kurzarbeit ins Auge zu fassen, wobei hier wieder die Besonderheit gilt: Wer sich zur endgültigen Betriebsstilllegung oder auch Stilllegung eines Betriebsteils entscheidet, wird keine Kurzarbeit anmelden können, da es sich dann eben nicht um einen vorübergehenden Arbeitsausfall, sondern um einen endgültigen handelt. Betriebsbedingte Kündigung in der Corona-Krise - geht das? Unsere Kanzlei hat Büros an folgenden Standorten: Weitere Referenzen auch auf Yelp, Google, anwalt.de. Nein, die Antwort ist eindeutig. Die Corona-Lage stellt keinen fristlosen Kündigungsgrund dar. Die Kündigungsfrist steigt mit zunehmender Betriebszugehörigkeit. Die Kündigung einer langjährig beschäftigten Mitarbeiterin nach 2,5 Monaten Krankheit in einem Kleinbetrieb ist bei einleuchtenden Gründen nicht treuwidrig. Rechtsanwalt Lindemann erklärt die Rechtelage. Eine Beratung durch Fachanwälte für Arbeitsrecht sollte zeitnah erfolgen. Deshalb kann man bei einer akuten Erkrankung davon ausgehen, dass eine krankheitsbedingte Kündigung nur unter sehr extremen Voraussetzungen als Kündigungsgrund reicht. Wann erhält der Arbeitnehmer eines Kleinbetriebes bei einer betriebsbedingten Kündigung eine Abfindung? Rechtsanwalt Silvio Lindemann antwortet. Er kann also ohne Weiteres seinen Mitarbeiter kündigen. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this. Kündigungen wegen Corona sind nur bei Fehlverhalten oder Auftragsausfällen zulässig. Dies hat den Nachteil für die Arbeitnehmer, dass ihr Arbeitgeber sie jederzeit ohne Grund kündigen kann, sofern kein besonderer Kündigungsschutz Bestand hat. Dennoch sind einige wichtige Aspekte zu beachten. Eine ordentliche Kündigung kann dann „grundlos“, also ohne besondere Anforderungen an den Kündigungsgrund erfolgen. Bei uns erhalten Sie daher sehr zeitnah einen Beratungstermin. Sind Sie entweder noch nicht ausreichend lange beschäftigt oder handelt es sich um einen so genannten Kleinbetrieb (nicht mehr als zehn „volle“ Mitarbeiter exklusive des Inhabers), ist Ihr Arbeitgeber in Sachen Kündigung privilegiert. Kleinbetriebe im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes sind solche mit bis zu 10 Mitarbeitern. Zur optimalen Darstellung unserer Webseite benötigen Sie Javascript. In diesem Fall liegt ein Kleinbetri… Wer in einem Betrieb mit 10 oder weniger Mitarbeitern (sog. Bricht ein Arbeitnehmer im Privatleben die Corona-Ausgangsbeschränkungen und steckt sich etwa auf einer Corona-Party mit dem SARS-CoV-2-Virus an, kann er nicht mehr arbeiten gehen – und wird, wenn er erkrankt, auch arbeitsunfähig. Sich auf die Gesamtsituation der Corona-Krise zu berufen, reicht daher nicht aus. Die Corona-Krise stellt keinen fristlosen Kündigungsgrund dar. Erst in China, inzwischen weltweit. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin. Nach Ablauf der Klagefrist ist die Kündigung dann bestandskräftig und kann nicht mehr angegriffen werden. Bricht dem Arbeitgeber wegen der Corona-Pandemie ein wesentlicher Teil seiner Einnahmen weg und muss er deshalb den Betrieb einstellen oder zurückfahren, kommt am ehesten eine betriebsbedingte Kündigung nach § 1 Abs. Es ist daher sinnvoll, die Kündigung prüfen zu lassen. Für seine ordentliche Kündigung muss der Arbeitnehmer keinen Grund nennen. Juristisce Kanzleiorganisation für die anwaltliche Dienstleistung der Beratung in Rechtsangelegenheiten (mit Fachanwaltschaften im Arbeits-, Verkehrs und Familienrecht), der Vertragsgestaltung sowie der Vertretung der Interessen der Mandanten in gerichtlichen und außergerichtlichen Angelegenheiten. Nein. Auch in der Corona-Krise ist die Kündigung im Kleinbetrieb nicht uneingeschränkt möglich. Hat der Betrieb aber mehr als zehn Arbeitnehmer, sind betriebsbedingte Kündigungen nicht ohne Weiteres zulässig. Ordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer. Kündigung und Kündigungsschutz im Kleinbetrieb In einem Kleinbetrieb greift das übliche Kündigungsschutzgesetz nicht. Kleinbetrieb, also wenn weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigt sind, besteht grundsätzlich nur sehr eingeschränkter Kündigungsschutz. Der Arbeitsgeber hat Kündigungsfreiheit. Die Bundesregierung will verhindern, dass es Betriebsschließungen und betriebsbedingte Kündigungen gibt. Die Corona-Lage stellt keinen fristlosen Kündigungsgrund dar. Dies kann eine verhaltensbedingte Kündigung nach sich ziehen. Entsprechend kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten bzw.Monatsende gekündigt werden. Filialen schließen, ein Autohaus kann beispielsweise seine Lackiererei schließen, weil sie schon immer unrentabel lief, oder ein Produktionsunternehmen kann eine Produktlinie einstellen, weil sie nicht mehr läuft. Kündigung von Arbeitsverhältnissen folgt auch in der Coronakrise den allgemeinen Regelungen. aus Gründen erfolgen, die in der Person oder in dem Verhalten des Minijobbers liegen oder Er könnte also jetzt nicht einfach alle älteren Arbeitnehmer kündigen und alle jüngeren behalten. Sachsen reaktiviert nun - wie schon im Frühjahr - die Rehakliniken. Infektionen können die Lunge schwer schädigen. in Betracht, wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber zu Geschäftsreisen in Risikoländer- oder -gebiete aufgefordert werden. Die normalen Voraussetzungen einer betriebsbedingten Kündigung müssen weiterhin erfüllt sein. Auf Kündigungen durch solche Betriebe ist das Kündigungsschutzgesetz leider nicht anwendbar. Es empfiehlt sich daher eine Absprache mit dem Arbeitgeber zu treffen, ob Urlaub oder Homeoffice gewährt werden kann, bevor man soweit geht, die Arbeit einzustellen. Auf Kündigungen durch solche Betriebe ist das Kündigungsschutzgesetz leider nicht anwendbar. Eine Ausnahme hiervon gilt, wenn ein Arbeitsverhältnis gekündigt werden soll, das bereits vor dem 01.01.2004 begründet worden ist. Kleinbetrieb) beschäftigt ist, genießt keinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. Der Arbeitgeber kann nicht pro forma seinen Betrieb schließen und alle Mitarbeiter kündigen, es muss eine endgültige und ernsthafte und nicht nur vorgeschobene Schließung/Stilllegung der Filialen, Produktionslinie, des Betriebsteils oder was auch immer, sein. Wenn mehr als 10 Beschäftigte Viele fragen sich, ob ihnen eine betriebsbedingte Kündigung drohen kann, wenn der Arbeitgeber seinen Geschäftsbetrieb massiv runterfährt, vielleicht aber auch komplett einstellen muss. Insbesondere muss eine Sozialauswahl unter den zu kündigenden Mitarbeitern vorgenommen werden und nach Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten gesucht werden. Das bedeutet, dass der Kleinbetrieb keinen Kündigungsgrund braucht. Weitere Informationen OK. Fragen zum Arbeitsrecht in der Corona-Krise, Serie bei MDR SACHSEN: Fragen zum Arbeitsrecht in der Corona-Krise, Corona-Ticker Sachsen am 30.11.: Rehakliniken sollen medizinische Versorgung mit absichern, Coronavirus: Nachbarschaftshilfe in Sachsen - Übersicht. Dies aber nur, wenn das Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate besteht und der Arbeitgeber in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt. Eine außerordentliche fristlose Kündigung … Betriebsbedingte Kündigung wegen Corona. Die Corona-Krise hat bereits vieles in unserem Alltag verändert. Der Arbeitgeber kann jedoch vorübergehend von der Arbeitsleistung freistellen. Auch in solchen Kleinbetrieben gibt es einen Mindestschutz vor sittenwidrigen, missbräuchlichen oder treuwidrigen Kündigungen. Betriebsbedingte Kündigung – Definition und alles, ... Was gilt bei Kündigungen wegen der Corona-Krise? Oftmals ist die Kündigung von Mitarbeitern unausweichlich. Trotz der Corona-Krise gilt: Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern wegen des Virus nicht ohne triftigen Grund kündigen. Viele fragen sich derzeit, ob ihnen eine betriebsbedingte Kündigung drohen kann, wenn der Arbeitgeber seinen Geschäftsbetrieb massiv runterfährt, vielleicht aber auch komplett einstellen muss. Sie sollen helfen, die medizinische Versorgung sicherzustellen. Kostenloses Musterschreiben: Betriebsbedingte Kündigung. 2. The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. bei 20 Jahren Betriebszugehörigkeit schon sieben Monate Kündigungsfrist einzuhalten sein. Die Kündigungen dürfen nur nicht treuwidrig oder willkürlich sein. Aus einem Kleinbetrieb wird dann schnell ein Betrieb mit mehr als 10 Arbeitnehmern, mit der Folge, dass der Arbeitgeber bei betriebsbedingten Kündigungen die Vorgaben des Kündigungsschutzgesetzes beachten muss. Allerdings ist bei einer Arbeitsverweigerung meistens Ärger vorprogrammiert. 2 S. 1, Abs. Und darüber hinaus ist natürlich auch die Kündigungsfrist, selbst ohne Arbeitsvertrag, im BGB definiert.Für die ordentliche Kündigung ist § 622 BGB maßgeblich. Denn im Kleinbetrieb benötigt der Arbeitgeber keinen Kündigungsgrund.Der Arbeitnehmer kann sich deshalb nur dann gegen die Kündigung wehren, wenn ausnahmsweise besonders krasse Umstände vorliegen. Ein „Kleinbetrieb“ wird gesetzlich nicht konkret definiert. Auch das Berufsleben. HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Das muss wiederum der Arbeitgeber beweisen, wenn es hier zum Streit über die Kündigung kommt. Allerdings hat der Arbeitnehmer deutlich schlechtere Karten, als wenn das Kündigungsschutzgesetz Anwendung finden würde. Als erfahrener Fachanwalt für Arbeitsrecht stürzt man da schon sehr über diesen neuen Fachbegriff. Eine Auswahl von Hilfsangeboten in Sachsen finden Sie in der folgenden Übersicht. Rechtsanwalt Andreas Martin – Fachanwalt für Arbeitsrecht – Berlin Marzahn-Hellersdorf ... Wichtig ist auch hier zu wissen, dass dies nicht im Kleinbetrieb oder in der Wartezeit gilt, denn hier greift das Kündigungsschutzgesetz nicht. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Ihnen wurde betriebsbedingt gekündigt? Beispielsweise kann das bei Kündigungen, die einen Arbeitnehmer wegen Geschlecht, Abstammung, ethnischer Herkunft oder Religion diskriminieren oder aber bei Kündigungen, die in ehrverletzender Form oder zur Unzeit vorgenommen werden, der Fall sein. Derartige äußere Umstände können allerdings eine betriebsbedingte Kündigung regelmäßig nicht rechtfertigen, es sei denn, es droht eine echte Existenzgefährdung.. Vorübergehende Engpässe können etwa mit Kurzarbeit oder Überstundenabbau überbrückt werden. Mehr dazu hier: Kündigen wegen Corona: Diese Regeln gelten jetzt für Kündigungen. Wegen schwerer Corona-Erkrankungen werden die Krankenhausbetten knapp. Nein, die Antwort ist eindeutig. In der Corona-Krise: Krankschreiben lassen statt Kurzarbeit? Die Frist hierfür beträgt drei Wochen. Verhaltensbedingte Kündigung Kann man einem Mitarbeiter kündigen, der sich bewusst mit Corona infiziert hat? Das bedeutet, die Kündigung muss. Im Fall einer bestehenden Corona-Infektion gelten die Regeln für eine krankheitsbedingte Kündigung. Es ist also gut vorstellbar, dass die Corona-Krise ein Anlass für Kündigungen sein wird, aber der Betrieb sich nicht ausdrücklich darauf beruft, weil er eben keinen Grund für eine Kündigung benötigt. Gehen die Aufträge akut zurück, oder muss der Betrieb aus gegebenem Anlass geschlossen werden, kann das zu betriebsbedingten Kündigungen führen.